Yoga every damn day: Wie ich mich zur täglichen Praxis motiviere

Egal wie lang: Versuche täglich Deinen Weg auf die Matte zu finden.

Zuerst einmal muss klar sein, dass es keine vorgeschriebene Zeit für eine Yogapraxis gibt. Ob 5 oder 50 Minuten – jede einzelne Sekunde ist besser als den Weg zur Matte nicht zu machen. Und das Gute an Yoga ist doch (neben vielem anderen), dass man es überall machen kann. Auf dem Wohnzimmerboden, im Flieger, in der Mittagspause  im Büro oder im Hotelzimmer. Eine Matte ist perfekt, muss aber auch nicht immer sein. Wir brauchen nur uns und einen (wenn auch kurzen) Moment der Ruhe.

Zur Ruhe kommen, den Blick nach innen wenden. Für eine Mini-Meditation ist immer Zeit.

Ich selbst liebe es, mit Yoga in den Tag zu starten. Und hier bin ich flexibel. Ich entscheide jeden Morgen neu, wie viel Zeit ich Yoga heute einräumen möchte. Das nimmt ein bisschen von dem „Du musst aber heute noch eine Stunde Yoga machen“-Druck. Habe ich vielleicht eine halbe Stunde länger geschlafen? Super, dann habe ich auf jeden Fall aber noch Zeit für einen knackigen 15-Minuten-Flow oder ein paar Sonnengrüße. Wenn ich morgens mal frühzeitig wach werde (eher selten der Fall) oder am Wochenende, wenn Zeit ist, gönne ich mir eine ausgiebige Praxis mit Meditation, Pranayama, Warm-Up und ausgiebigem Savasana.

Abends nach der Arbeit kann ich mich selten zum Alleine-Üben aufraffen. Dann ist eine öffentliche Stunde in einem der vielen Yoga-Studios das Beste für mich. Oder ich treffe mich mit ein paar Freunden und wir rollen gemeinsam die Matte aus. Zuletzt habe ich Yoga Nidra vor dem Schlafengehen für mich entdeckt. Als geführte Einheit per Podcast oder Online-Video. Nidra bedeutet Schlaf. Gemeint ist hier eine Tiefenentspannung, die bei klarem Bewusstsein einen psychischen Schlaf  herbeiführt. Und mithilfe dieser Technik kann man dann wunderbar in den echten Schlaf gleiten.

Für Yoga findet man in der kleinsten Wohnung Platz.

Warum motiviere ich mich, täglich die Matte auszurollen? Natürlich merkt auch mein Körper die Vorteile der beständigen Routine. Aber der wahre Grund ist psychischer Natur: Ohne Yoga fühle ich mich unausgeglichen, reizbar, unruhig. Das ist unangenehm für mich und meine Umwelt. Und doch so leicht änderbar: 21 Tage, sagt man, braucht der Körper, um sich umzugewöhnen. Also gerade mal drei Wochen musst du durchhalten, bis dein Kopf dir von ganz alleine sagt: „Mach Yoga, so wird jeder Tag ein bisschen schöner.“

Wie geht’s euch mit der täglichen Yoga-Praxis? Was ist eure Motivationshilfe? Schreibt mir gerne in die Kommentare.