Mein erstes Yoga Retreat

Perfekt für das Yoga-Wochenende: Der Pavillon „Klarheit“ im Lieblingsort

Das erste eigene Yoga Retreat – aufgeregt wäre absolut untertrieben! Zum allerersten Mal sollte ich Menschen drei Tage lang in Folge das Thema Yoga näher bringen. Unterschiedliche Level miteinander in einer Stunde vereinen, die Schüler für Meditation und Pranayama begeistern und ihnen vor allem ein tolles Wochenende bereiten! Schon Wochen vorher machte ich mir Gedanken über den richtigen Stunden-Aufbau und schöne Meditationen.

Klarheit im Lieblingsort
Ausgesucht habe ich mir dafür den LIEBLINGSORT am Timmendorfer Strand. Debby und Dany haben hier eine wunderschöne Appartement-Anlage geschaffen – eben einen echten Lieblingsort. Der Pavillon „Klarheit“ eignet sich perfekt für Workshops aller Art und war die wundervolle Kulisse für das Malayo-Retreat. Große Fenster reihum, stilvolle und gemütliche Einrichtung und ein fliegender Teppich. Ja, echt!

Entspannen in der Kindhaltung, um den Atem wiederzufinden.

Der Anfang vom Wochenende war allerdings alles andere als einfach: Sturm Xavier machte es uns nicht leicht.  Vor allem die Teilnehmer aus Berlin mussten Kreativität beweisen, um an die Ostsee zu kommen. Zug abgesagt, alle Mietautos, Busreisen und Mitfahrgesellschaften ausgebucht. Also musste privat ein Auto geliehen werden und so kamen alle (fast) pünktlich am Freitag um 17 Uhr an.

Erst Stehhaltungen, dann Sushi
Gestartet wurde mit einer 1,5 stündigen Welcome Yoga Class, die vor allem Stehhaltungen enthielt, um nach dem ganzen Anreise-Chaos die Standfestigkeit wieder herzustellen. Abgerundet mit einer langen Savasana-Sequenz. Angekommen und stabilisiert ging’s dann zum Abendessen ins Hamptons Scharbeutz. Wir bedienten uns an der wild gemixten Speisekarte, die von Sushi bis Fish & Chips alle Wünsche mit bestem Geschmack bedient. Der aufregende Tag und das Wissen um den Meditationsstart um 8 Uhr am nächsten Morgen ließen uns dann aber um 22 Uhr vorbei an der Kellerbar nach „Hause“ fahren.

Nach der Yoga-Stunde gibt’s gute Laune trotz Regen

Sonnengrüße gegen den Regen
Am nächsten Morgen blickten mir sieben glückliche Gesichter entgegen – der Schlaf im LIEBLINGSORT und die intensive Yogapraxis am Abend hatten ihren Dienst getan. Das Regentropfen-Prasseln auf dem Yoga-Pavillon bildete die perfekte Kulisse für den 30-minütigen Bodyscan. Danach praktizierten wir eine Stunde lang Drehhaltungen und sanfte Rückbeugen, um die Wirbelsäule und die Rückenmuskulatur geschmeidig zu machen. Außerdem gab ich der Gruppe eine Einführung in verschiedene Sonnengrüße, um für den Flow am nächsten Morgen vorbereitet zu sein. Der Hunger danach war groß und so plünderten wir kurze Zeit später das Frühstück im Café Wichtig im Zentrum von Timmendorf. Das anhaltende Regen konnte uns dann nicht davon abhalten, den Strand zu stürmen und durch den Ort zu bummeln und dem wunderschönen Buch- & Kunstladen Mikado Garden einen Besuch abzustatten . Einen Kaffee im barefoot Hotel von Til Schweiger konnten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen, bevor wir uns um 17.30 Uhr wieder auf der Yogamatte trafen.

Nach dem Meditationsspaziergang am Meer blieb Zeit für ein Erinnerungsfoto

Ein magischer Moment
Passend zum Abend stand jetzt eine sanfte Vorwärtsbeugen-Stunde auf dem Programm. Loslassen war hier das Motto, auch wenn das bei lange gehaltenen Asanas manchmal nicht so einfach fiel. Und so war auch beim anschließenden Abendessen beim Italiener Trattoria del Campo in der Golfresidenz um die Ecke vor allem die Rede vom Spüren der Hüftbeuger und Beinrückseiten. Dafür zeigten die Sonnengrüße am nächsten Morgen ihre Wirkung. Als wir um 7:30 Uhr am Strand von Scharbeutz zum Meditations-Walk ankamen, wurden wir von einem wunderschönen Sonnenaufgang bei strahlendem Himmel begrüßt. 40 Minuten in Stille nahmen wir uns an diesem magischen Ort, bevor es ein letztes Mal zurück in den Pavillon ging. In einem dynamischen Vinyasa-Flow wurden alle gelernten Elemente des Wochenendes verbunden und der Körper noch einmal richtig aufgeheizt, um bei der abschließenden Schlussentspannung richtig loslassen zu können. Nach drei Tagen Yoga fiel das jetzt allen leicht und so floss sogar das ein oder andere Tränchen, was für mich der beste Beweis für die unglaubliche Wirkung der Yogapraxis ist.

Schweren Herzens mussten wir uns dann nach dieser intensiven gemeinsam Zeit verabschieden – nicht ohne die Versicherung, dass es eine Wiederholung geben wird. Wann die sein wird, steht jetzt schon fest: Vom 20. – 22. April 2018 wird mein nächstes Yoga-Retreat im LIEBLINGSORT stattfinden. Wer dabei sein möchte, meldet sich einfach bei mir unter maren@malayo.de